Hier ist Raum dafür
Sie können teilen, was Sie beschäftigt – offen oder anonym.
Vielleicht geht es um Beziehungen, Ängste, Selbstwert, innere Unruhe, Einsamkeit, einen inneren Konflikt oder einfach um eine Situation, in der Sie gerade nicht weiterwissen.
Ich lese Ihre Fragen und beantworte sie hier.
Einige Fragen, die wichtige Themen berühren und viele Menschen beschäftigen, werde ich auch ausführlicher in meinen TikTok- oder Zoom-Live-Sessions aufgreifen.
Vielleicht hilft Ihre Frage nicht nur Ihnen. Vielleicht liest jemand anderes Ihre Frage und denkt zum ersten Mal:
„Ich bin damit nicht allein. Mit mir ist nicht etwas falsch.“
Deshalb: Trauen Sie sich zu fragen. Hier dürfen Sie über das sprechen, was Sie wirklich bewegt. 🌿
Wenn Sie etwas fragen möchten, nutzen Sie einfach das Formular unten.
Ich werde Ihre Anfrage so bald wie möglich beantworten.
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Kommentare
Guten Tag, ich merke, dass ich mich oft nach den Erwartungen anderer richte und meine eigenen Bedürfnisse zurückstelle. Wenn ich Nein sage, habe ich schnell ein schlechtes Gewissen. Wie kann ich lernen, Grenzen zu setzen, ohne ständig Angst zu haben, andere zu enttäuschen?
Tanja
Vielen Dank für Ihre offene Frage. Wenn wir uns lange an den Erwartungen anderer orientiert haben, kann sich ein Nein zunächst falsch anfühlen – selbst wenn es für uns notwendig ist. Das schlechte Gewissen bedeutet deshalb nicht automatisch, dass Sie etwas falsch machen.
Ein erster Schritt ist, vor einer Zusage kurz innezuhalten: „Möchte ich das wirklich? Habe ich gerade die Kraft dafür? Oder sage ich Ja, weil ich Angst vor der Reaktion habe?“
Sie dürfen mit kleinen Grenzen beginnen: „Ich möchte erst darüber nachdenken“ oder „Heute passt es für mich nicht.“ Sie müssen sich dabei nicht ausführlich rechtfertigen.
Andere dürfen enttäuscht sein, und Sie dürfen Ihre Bedürfnisse trotzdem ernst nehmen. Beides kann nebeneinander bestehen. Mit der Zeit können Sie lernen, das unangenehme Gefühl auszuhalten, ohne Ihre Grenze gleich wieder zurückzunehmen.
Wenn Sie möchten, können wir gemeinsam anschauen, was Ihnen das Nein besonders schwer macht und welche Schritte sich für Sie stimmig anfühlen.
Herzliche Grüße
Lilli Schlemm
Ich merke, dass ich in Beziehungen oft meine eigenen Bedürfnisse zurückstelle. Wie kann ich lernen, besser auf mich selbst zu achten, ohne dabei Schuldgefühle zu haben?
Liebe Lilith,
vielen Dank für Ihre offene Frage.
Die eigenen Bedürfnisse in einer Beziehung wahrzunehmen und ernst zu nehmen, ist nicht egoistisch. Oft haben wir jedoch über lange Zeit gelernt, zuerst darauf zu achten, was andere brauchen – und uns selbst dabei immer wieder zurückzustellen. Dann können Schuldgefühle entstehen, sobald wir beginnen, auch an uns selbst zu denken.
Ein erster Schritt kann sein, sich im Alltag immer wieder bewusst zu fragen: Was brauche ich gerade? Was tut mir gut? Und wo sage ich vielleicht „Ja“, obwohl ich eigentlich „Nein“ fühle?
Auf sich selbst zu achten bedeutet nicht, weniger für andere da zu sein. Es bedeutet, sich selbst in einer Beziehung nicht zu verlieren. Gesunde Beziehungen brauchen Nähe und Verbundenheit – aber auch persönliche Grenzen und den Raum, man selbst sein zu dürfen.
Wenn Sie merken, dass es Ihnen schwerfällt, Ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen oder ohne Schuldgefühle Grenzen zu setzen, können Sie sich gerne an mich wenden.
In einem persönlichen und geschützten Gespräch können wir gemeinsam anschauen, woher diese Muster kommen und wie Sie Schritt für Schritt einen liebevolleren Umgang mit sich selbst entwickeln können.
Herzliche Grüße
Lilli Schlemm
Psychologische Beratung
Vielen Dank für Ihre offene Frage. Wenn wir uns lange an den Erwartungen anderer orientiert haben, kann sich ein Nein zunächst falsch anfühlen – selbst wenn es für uns notwendig ist. Das schlechte Gewissen bedeutet deshalb nicht automatisch, dass Sie etwas falsch machen.
Ein erster Schritt ist, vor einer Zusage kurz innezuhalten: „Möchte ich das wirklich? Habe ich gerade die Kraft dafür? Oder sage ich Ja, weil ich Angst vor der Reaktion habe?“
Sie dürfen mit kleinen Grenzen beginnen: „Ich möchte erst darüber nachdenken“ oder „Heute passt es für mich nicht.“ Sie müssen sich dabei nicht ausführlich rechtfertigen.
Andere dürfen enttäuscht sein, und Sie dürfen Ihre Bedürfnisse trotzdem ernst nehmen. Beides kann nebeneinander bestehen. Mit der Zeit können Sie lernen, das unangenehme Gefühl auszuhalten, ohne Ihre Grenze gleich wieder zurückzunehmen.
Wenn Sie möchten, können wir gemeinsam anschauen, was Ihnen das Nein besonders schwer macht und welche Schritte sich für Sie stimmig anfühlen.
Herzliche Grüße
Lilli Schlemm
Ich habe Familiäre Probleme die sich im Moment nicht lösen lassen.
Was kann ich tun?
Liebe Maya,
vielen Dank für Ihre offene Frage.
Familiäre Probleme können uns sehr belasten – besonders dann, wenn wir das Gefühl haben, schon vieles versucht zu haben und trotzdem keine schnelle Lösung finden.
Manchmal besteht der erste Schritt nicht darin, sofort eine Lösung zu finden. Es kann zunächst hilfreich sein, etwas Abstand zu gewinnen und sich zu fragen: Was genau belastet mich im Moment am meisten? Was kann ich selbst beeinflussen – und was liegt nicht in meiner Hand?
Wir können das Verhalten anderer Menschen nicht bestimmen. Aber wir können lernen, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse besser wahrzunehmen, Grenzen zu erkennen und herauszufinden, was wir selbst brauchen, um wieder mehr Klarheit und innere Ruhe zu finden.
Manchmal kann dabei ein Gespräch mit einer neutralen Person hilfreich sein. Ein Blick von außen kann neue Perspektiven eröffnen und dabei unterstützen, die eigenen Gedanken und Gefühle zu sortieren und mögliche nächste Schritte zu erkennen.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie Ihre Situation gerne in einem persönlichen und geschützten Rahmen näher betrachten möchten, können Sie sich gerne an mich wenden. In einem ersten unverbindlichen Gespräch können wir gemeinsam schauen, was Sie im Moment brauchen und ob ich Sie auf Ihrem Weg unterstützen kann.
Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Kraft und Zuversicht für die nächste Zeit.
Herzliche Grüße
Lilli Schlemm